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so gegnießt die Welt Kuchen
 

Süß oder fruchtig frisch, flach oder mehrstöckiges Kunstwerk, mit Marzipan oder Sahne garniert: Unzählige Varianten von Kuchen zieren die Kaffeetafeln, versüßen die Pausen oder krönen ein Festessen. Schon die alten Ägypter schätzten mit Honig gesüßten Kuchen und schrieben ihm sogar magische Kräfte zu. 200 v. Chr. aß man in Griechenland Rahmgebäck, Sesamkuchen oder mit Trauben gefüllte Torten. 600 Jahre später wurde in Rom die erste Konditoren-Innung gegründet. Als um 1800 Zucker aus Zuckerrüben, Kakao und Schokolade zur Verfügung standen und wenig später das Backpulver erfunden wurde, waren der Fantasie kaum noch Grenzen gesetzt.

Heute sorgt Gelatine für perfekte Glasuren und herrliche aufgeschlagene Füllungen – mit perfekter Textur und Festigkeit, ganz nach Wunsch von zartcremig bis fest und schnittfähig. Damit ist das Kunstwerk nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für das Auge. Dabei sorgt Gelatine ebenso für ein wunderbar cremiges Mundgefühl – sogar bei fettreduzierten Füllungen. Gelatine verbessert außerdem die Haltbarkeit und die Gefrier-Tau-Stabilität der Produkte. Das ist aber noch lange nicht alles: Gelatine macht sogar Waffeln und Biskuits noch knuspriger.

 
 
Kuchen Asien

Asien

Mehl, Eier, Honig und Zucker: Mehr Zutaten brauchen die Japaner für den Kasutera nicht. Den Kuchen mit der braunen Kruste brachten die Portugiesen im 16. Jahrhundert nach Nagasaki. Mit Erdbeeren, Schlagsahne und Zuckerguss verwandelt er sich in die perfekte Erdbeertorte. Ebenso beliebt: Käsekuchen. Den kennen die Japaner auch roh oder als Soufflé. Bei der rohen Version wird Frischkäse, Schlagsahne und Gelatine angerührt und auf einen Biskuitboden gegeben. Der Soufflé-Käsekuchen ist ein japanisches Original – und eine Herausforderung für den Bäcker. Der fluffige Traum wird mit Eiweiß zubereitet und im heißen Wasserbad gebacken.

Foto: © Norwalk – Fotolia.com

Kuchen Amerika

Amerika

Im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco bezirzt Bolo de rolo Leckermäuler mit dünnem Biskuitteig, der traditionell mit Guavenmarmelade bestrichen und aufgerollt wird. Ein typisch US-amerikanischer Kuchen ist der Apple Pie, bei dem die kleingeschnittenen Äpfel entweder mit einer Teigdecke oder einem Teiggitter bedeckt werden. Ebenso beliebt: Brownies. Denen haben die Amerikaner sogar gleich drei Feiertage gewidmet. Am 8. Dezember feiern sie den National Brownie Day, am 22. Januar den National Blonde Brownie Day und am 10. Februar den National Have a Brownie Day.

Foto: iStock.com/antroyka

Kuchen Europa

Europa

Die Italiener lassen sich ihre sizilianische Käsetorte, die Cassata, oder den Mailänder Kaffeekuchen schmecken. Der berühmte Panettone, ein leckerer Hefeteigkuchen, der ursprünglich an Weihnachten gebacken wurde, ist längst das ganze Jahr über erhältlich. Ein süßes Muss bei jedem Familienfest in Frankreich sind Clafoutis. Der Klassiker mit Kirschen ist halb Kuchen, halb Pfannkuchen. Ebenso sehr französisch: ein Flan pâtissier, also ein Puddingkuchen. Ganz oben auf der Liste der typisch deutschen Kuchen: die Schwarzwälder Kirschtorte mit dunklem Schokoladenteig, Kirschen und Sahne. Tipps, wie die Sahne mit Gelatine besonders gut gelingt, hat Bäcker- und Konditormeister Siegfried Brenneis in der letzten Ausgabe der uptodate gegeben.

Foto: iStock.com/tashanat7519

 
 

Foto: iStock.com/artoleshko

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